(1) Temperatur ist nicht alles
Richtig: Ob man intensive Hitze bevorzugt oder eine niedrig temperierte Sauna, bleibt jedem selbst überlassen. Entscheidend ist der richtige Wechsel zwischen kalten und heißen Reizen. Der Grund: Das Immunsystem wird erst durch die ausreichende Abkühlung durch Frischluft und Kaltwasser gestärkt. Wer also nach dem Saunagang nur lauwarm duscht oder ins wohlig-warme Becken springt, verringert die abhärtende Wirkung.
(2) Bloss nicht in den Whirpool
Richtig: Whirlpool und warme Thermalbäder sind ebenfalls Wärme-Anwendungen, die genau wie die Sauna die Körpertemperatur erhöhen. Deshalb zunächst ausreichend abkühlen (siehe oben), sonst belasten Sie Ihren Kreislauf und verringern die positiven Effekte.
(3) Dampfbad und Sauna
(4) Saunieren stärkt den Säureschutzmantel der Haut
(5) Keine Seife nach der Sauna
Richtig: Der pH-Wert der Haut wird durch das Saunieren nicht gestört und die Haut porentief gereinigt. Nicht umsonst war das Schwitzbad ursprünglich als Reinigungs-Bad gedacht. Seife oder Duschgel deshalb einfach weglassen. Falls Sie dennoch nicht darauf verzichten wollen, greifen Sie unbedingt zu pH-neutralen Produkten (pH-Wert 5,5).
(6) Ohne schwitzen kein Erfolg?
Richtig: Regelmäßiges Saunieren trainiert das Schwitzen. Bei den meisten Menschen tritt dieser Effekt nach drei bis sechs Saunabesuchen (einmal pro Woche) ein. Auch Anfänger können mit der trockenen Sauna starten: Wem es dort zu heiß ist, setzt sich auf die unterste Bank. Die Schweißproduktion wird bereits nach kürzester Zeit aktiviert. Falls sich nicht sofort Schweißperlen bilden, ist das völlig normal: In den ersten Minuten verdunstet der Schweiß, es dauert eine Weile, bis er in Tropfen auf der Haut bleibt.